Von gutem und schlechtem Selbstmarketing

Die Geschäftsleitung der Baumaschinen GmbH hat ihre Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden zu einer formlosen Abendveranstaltung eingeladen. Herr Maier aus dem Vertrieb mischt sich an diesem Abend eifrig unter die Gäste, um seinen bedeutenden Anteil am Geschäftserfolg des Unternehmens bekannt zu machen. Er teilt jedem die Anstrengungen seiner eigenen Arbeit sowie die Unzulänglichkeit einzelner Kollegen mit. Er macht kein Geheimnis daraus, dass die Baumaschinen GmbH ohne ihn aufgeschmissen wäre.
Wahrscheinlich kennen Sie solche oder ähnliche Begegnungen. Vielleicht waren Sie im ersten Augenblick noch beeindruckt von der scheinbar stark ausgeprägten fachlichen Kompetenz des Gegenübers. Aber schon nach kurzer Zeit haben Sie erkannt, dass es sich bei dem Gesagten um überzogene oder inhaltsleere Prahlereien handelt. Die übertriebene Selbstanpreisung von Herrn Maier aus unserem Beispiel hat nichts mit Selbstmarketing zu tun. Gehen Sie in dieser Form vor, werden Sie genau das Gegenteil von dem erreichen, was Sie sich wünschen.
Im Selbstmarketing kommunizieren und präsentieren Sie Ihre fachlichen Kompetenzen, Ihre beruflichen Leistungen und Ihre persönlichen Stärken. Kurzum: Sie machen Ihre Person bekannt. Wer gutes Selbstmarketing betreibt, erhöht den eigenen „Börsenkurs“ und klettert die Karriereleiter schneller hinauf. Arroganz und leere Worthülsen haben hier nichts zu suchen. Eine Stärke wird Ihnen nur abgenommen, wenn diese der Wahrheit entspricht. Gutes Selbstmarketing ist also die authentische Kommunikation der eigenen Stärken, Kompetenzen und Leistungen. Und die kann nur gelingen, wenn berufliche Erfolge und ein starkes Auftreten vorhanden sind.
Mehr zum Thema Selbstmarketing in unseren Seminaren, die wir auch Inhouse durchführen Seminare und der Publikation „Selbstmarketing, Überzeugungskraft und Souveränität“ aus der Reihe Management Circle Edition.
Es grüßt Sie herzlich
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Barbara Hess